Ilana Shmueli

war mit Rose Ausländer und Oskar Kokoschka befreundet und arbeitete in Israel als Sozialpädagogin mit Kindern, die den Holocaust überlebt hatten. Von der tiefen Beziehung mit dem Dichter Paul Celan bis zu dessen Freitod 1970 zeugt der Briefwechsel, den sie herausgab. Erst in den 80er Jahren begann Ilana Shmueli eigene Gedichte zu schreiben.

Das Interesse an Ilana Shmueli ist vielschichtig: ihre Vita, die sie in mehrfacher Hinsicht zur Zeitzeugin machte, ihr Selbstverständnis als Dichterin, die sich lange Zeit Paul Celan nicht ebenbürtig fühlte, ihre Liebe zur deutschen Sprache vor dem Hintergrund des Holocaust und nicht zuletzt ihre zarten, kraftvollen Gedichte.